Tag: Steuersparmodelle

Nach dem Kampf gegen Steuerhinterziehung will die OECD jetzt die Grauzone aggressiver Steuergestaltung ausleuchten. „Steuerplanung ist legitim, aber das Versteckspiel kostet alle Beteiligten Zeit und Geld“, sagt Achim Pross, OECD-Experte für internationales Steuerrecht.
Die OECD hat ihre Empfehlungen zum „Umgang mit aggressiver Steuerplanung durch bessere Transparenz und Offenlegung“ veröffentlicht. Die Organisation will durch die Einführung von Meldepflichten und Kooperationen zwischen Steuerpflichtigen und Finanzämtern erreichen, dass die Finanzbehörden früher Informationen über Steuersparmodelle erhalten, um gegen den Verlust von Steuereinnahmen vorgehen zu können. Von Vorteil sei dies auch für Unternehmen und Berater, für die Steuerplanung heute vielfach teuer und unsicher.
Die OECD empfiehlt ihren Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, Meldepflichten und Kooperationen zwischen Steuerpflichtigen und Finanzämtern einzuführen, wie es sie bereits in Großbritannien, den USA, Australien, Kanada und Portugal gibt. Dabei sollen zum Beispiel Steuersparmodelle für den Massenmarkt, wie sie in Deutschland zur Schiffsfinanzierung populär waren, den Finanzbehörden bei der Markteinführung gemeldet werden. Dem Gesetzgeber bliebe dann Zeit zu entscheiden, ob er das Modell akzeptiert oder nicht.

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