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In der von PwC in Kooperation mit der Weltbank und der International Finance Corporation (IFC) durchgeführten Studie „Paying Taxes 2011″ schneidet Österreich überraschend schlecht ab: Platz 104 von insgesamt 183 untersuchten Volkswirtschaften im weltweiten Standort-Ranking. Deutschland landet auf Platz 88 und die Schweiz auf Platz 16 Spitzenreiter sind die Malediven.

Grund für das schlechte Abschneiden Österreichs ist die überdurchschnittlich hohe Steuerbelastung. Als Indikatoren dienten der gemessene Verwaltungsaufwand, der gesamte Steueraufwand sowie die Anzahl der durchzuführenden Zahlungen. „Das Zusammenwachsen der Volkswirtschaften hat den Wettbewerb zwischen den Standorten weiter verschärft. Österreich gilt nicht zuletzt wegen der steuerlichen Vorzüge, wie der Gruppenbesteuerung oder der Forschungsprämie, noch als interessant. „, erklärt Friedrich Rödler von PwC Österreich.
Effizientes Steuersystem bei Standort-Wettbewerb entscheidend.

Durch das EU-Gemeinschaftsrecht werden zwar die Instrumente der Standortförderung eingeschränkt. Die Steuersouveränität befindet sich aber nach wie vor bei den Staaten selbst. Entscheidend im Wettbewerb um das effizienteste Steuersystem sind Niveau-Effekt (Steuerlast), Struktur-Effekt (besteuerte Bereiche) und Compliance-Effekte (Form und Zeitraum der Einhebung).

Vereinfachung des Steuersystems und aller Steuereinhebungen
Eine Reduzierung der Anzahl der Steuerzahlungen könnte etwa durch die Abschaffung von Nebensteuern, diverser Gebühren oder Ähnlichem eine deutliche administrative Vereinfachung ohne materiellen Einnahmenausfall für den Fiskus bewirken.

Verringerung des Zeitaufwandes für Tax Compliance

Beim zeitlichen Aufwand für die Erfüllung der steuerlichen Verpflichtungen liegt Österreich mit geschätzten 170 Stunden pro Jahr für das Beispielsunternehmen zumindest unter dem EU-Durchschnitt von 222 Stunden. Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang eine Angleichung der steuerlichen an die unternehmensrechtliche Gewinnermittlung.

Den vollständigen Bericht „Paying Taxes 2011″ mit Unterstützung von Grafiken finden Sie hier.

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