Tag: HSH

(nw) Dubiose Finanzgeschäfte haben die HSH Nordbank 2008 in Schieflage gebracht – und dafür müssen sich offenbar alle damaligen Vorstände verantworten. Hintergrund der Ermittlungen sind hochriskante Wertpapiergeschäfte namens Omega 55, die mit einem dreistelligen Millionenbetrag abgeschrieben werden mussten. Als Omega 55 genehmigt wurde, saß Nonnenmacher als einfaches Mitglied im Vorstand, rückte erst ein Jahr später an die Spitze. Auf Drängen der Länder schied er in diesem April aus, nachdem mehrere Skandale die Bank aufgerüttelt hatten. Weil ihm kein Fehlverhalten nachgewiesen werden konnte, erhält er eine Abfindung von mehr als vier Millionen Euro. Die Eigner hatten Aufsichtsratschef Hilmar Kopper aber beauftragt, den Abfindungsvertrag so zu gestalten, dass Nonnenmacher im Fall einer Verurteilung wegen Omega 55 Einbußen bei der Abfindung hinnehmen müsse. Das berichtet die Süddeutsche. Doch diese Einbußen könnten geringer ausfallen, als bisher bekannt, berichtet der Spiegel. Demnach heißt es im Vertrag: ‚Es wird klarstellend festgehalten, dass die Tatsache einer etwaigen künftigen Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft gegen Prof. Dr. Nonnenmacher für sich genommen die Gesellschaft nicht zur Rückforderung der Leistungen berechtigt‘. Vielmehr müssten neue Erkenntnisse vorliegen, und zwar innerhalb von zwei Jahren. Ausdrücklich ausgeschlossen seien alle Feststellungen, die schon die internen Ermittler der Anwaltssozietät Freshfields zu Omega 55 vorgelegt hatten.

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