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Der Onlineversand Amazon hat erstmals einen Privacy Counsel ernannt. Das berichtet „Corporate Counsel“.

Damit geht Amazon einen längst überfälligen Schritt und hinkt deutlich hinter anderen Tech Companies zurück. Google hat bereits vor mehr als fünf Jahren einen Global Privacy Counsel ernannt, Apple hat im letzten Jahr nachgelegt und Facebook hat sogar zwei Chief Privacy Officer besetzt. Amazon ist damit absoluter Nachzügler beim Thema Privacy. Aber lieber spät, als nie. Amazon sollte daran gemessen werden, welcher Beitrag durch den Privacy Counsel zu einem sensiblen Umgang mit Kundedaten erbracht wird.

MOUNTAIN VIEW, CA - JULY 17:  A sign is displayed outside of the Google headquarters July 17, 2008 in Mountain View, California. Google Inc. is expected to announce an increase in quarterly profits when it reports its quarterly earnings today after the closing bell.  (Photo by Justin Sullivan/Getty Images)

Die Europäische Kommission hat als europäische Wettbewerbsbehörde beschlossen, ein kartellrechtliches Prüfverfahren gegen Google Inc. wegen des möglichen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung in der Online-Suche unter Verstoß gegen die europäischen Kartellrechtsvorschriften (Art. 102 AEUV) einzuleiten.
Die Einleitung des Verfahrens folgt Beschwerden von Anbietern von Suchdiensten über die Benachteiligung ihrer Dienste in den unbezahlten und bezahlten Suchergebnisses von Google, zusammen mit der möglicherweise bevorzugten Platzierung von Googles eigenen Dienste. Bei der Suche nach Informationen bietet die Suchmaschine von Google zwei verschiedene Arten von Ergebnissen an. Dabei handelt es sich zum einen um unbezahlte Suchergebnisse, die teilweise auch als „natürliche“, „organische“ oder „algorithmische“ Suchergebnisse bezeichnet werden, und zum anderen um Werbung von Drittanbietern, die oberhalb oder auf der rechten Seite von Google Suchergebnissen gezeigt werden (sog. bezahlte oder gesponsorte Suchergebnisse).

Die Kommission wird im weiteren Verlauf des Verfahrens untersuchen, ob Google eine marktbeherrschende Stellung in der Online-Suche missbraucht haben könnte, indem es möglicherweise unbezahlte Suchergebnisse von mit seinen Diensten in Wettbewerb stehenden Diensten, die sich auf die Bereitstellung von bestimmten Online-Inhalten wie zum Beispiel Preisvergleichen spezialisiert haben (sogenannte vertikale Suchdienste), in der Rangfolge herabgestuft und den Ergebnissen seiner eigenen vertikalen Suchdienste einen bevorzugten Rang eingeräumt hat, um konkurrierende Dienste auszuschließen.

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