Tag: Gesichtserkennung

Die Gesichtserkennungsfunktion von Facebook ist eine Ansichtssache. Die einen mögen und nutzen sie gerne, andere wiederum sehen dies als datenschutzrechtlichen Verstoß.
Aus diesem Grund hat Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar Facebook vorgeworfen, sie würden ihre Nutzer irreführen und fordert, die biometrischen Daten zu löschen.
Zwei Monate nach der Einführung dieser Funktion, die eigentlich nie komplett deaktiviert werden, sondern nur vor der Öffentlichkeit verborgen werden kann, behauptet Caspar, es entstehe dabei eine riesige Datenbank mit persönlichen Nutzerdaten, die gegen das deutsche Datenschutzrecht verstoße. Die einzige Möglichkeit, die Gesichtserkennung komplett zu umgehen, ist das soziale Netzwerk gar nicht zu benutzen.
Weiterhin wirft Caspar dem Unternehmen vor, der Nutzer besäße vorab keine Möglichkeit der Einwilligung oder Verweigerung des Dienstes. Deshalb sollte Facebook die Gesichtserkennung entweder entfernen oder verändern.
Facebook verteidigt seinen neuen Dienst und weist jegliche Vorwürfe von sich. Ihrer Meinung nach gäbe es keine rechtlichen Verstöße und ihre Nutzer würden die Gesichtserkennungsfunktion schätzen.

Kontakt

Wir freuen uns über Ihre Nachricht. Ein Mandatsverhältnis kommt hierdurch noch nicht zustande.

Name
Email
Message

Ja! Ihre Nachricht wurde versandt.
Eingabefehler! Etwas scheint mit Ihren Einträgen nicht zu stimmen.
Impressum

©Rechtsanwaltskanzlei Niko Härig