Tag: Fonds

Der luxemburgische Fondsverband ALFI rechnet bei einem unveränderten Inkrafttreten von FATCA mit grundlegenden Veränderungen für den Vertrieb von Fonds. Das berichtet der Online-Dienst „Fondsprofessionell“. FATCA wurde im März 2010 von der US-Regierung verabschiedet und umfasst ein Regelwerk für die Besteuerung von in den USA steuerpflichtigen Personen mit ihren weltweiten Einkünften und soll dazu dienen, Steuerschlupflöcher konsequent zu schließen.

Seit der Ankündigung 2010 beobachten ALFI und der europäische Fondsverband EFAMA aufmerksam die Entwicklungen zu FATCA und haben sich kürzlich mit Vertretern des US-Finanzministeriums getroffen, um eine Anpassung des Zeitplans für die Umsetzung von FATCA wirklichkeitsnaher zu gestalten. ALFI ist davon überzeugt, dass FATCA für beide Parteien – die Fondsindustrie außerhalb der USA und die US-Behörden – ein sehr umfangreiches Projekt ist und mehr Vorbereitungszeit für eine erfolgreiche Umsetzung erfordert. „Es ist nicht die Absicht von ALFI, FATCA zu stoppen, zumal die Gesetzeslage in den USA hierzu eindeutig verabschiedet ist. Wir sehen unsere Aufgabe allerdings darin, Wege zu finden, sich der neuen Gesetzeslage anzupassen und die US-Behörden bei ihrem Ziel zu unterstützen, die Steuerflucht einzudämmen. Gleichzeitig wollen die administrativen Belastungen für die europäische Fondsindustrie und die für Investoren entstehenden Kosten verringern“, erklärt Muller.

„Es gibt keine Option für die europäische und globale Fondsindustrie, FATCA auszuweichen, da zum einen das Gesetz in den USA so verabschiedet worden ist und zum anderen das Netz für Steuerflüchtlinge durch die US-Behörden so weit ausgeworfen wurde, dass es schwer ist, diesem zu entkommen. Es sei denn, man wolle nie wieder Geld in den USA anlegen“, so Muller abschließend.

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