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Der Onlineversand Amazon hat erstmals einen Privacy Counsel ernannt. Das berichtet „Corporate Counsel“.

Damit geht Amazon einen längst überfälligen Schritt und hinkt deutlich hinter anderen Tech Companies zurück. Google hat bereits vor mehr als fünf Jahren einen Global Privacy Counsel ernannt, Apple hat im letzten Jahr nachgelegt und Facebook hat sogar zwei Chief Privacy Officer besetzt. Amazon ist damit absoluter Nachzügler beim Thema Privacy. Aber lieber spät, als nie. Amazon sollte daran gemessen werden, welcher Beitrag durch den Privacy Counsel zu einem sensiblen Umgang mit Kundedaten erbracht wird.

Die Gesichtserkennungsfunktion von Facebook ist eine Ansichtssache. Die einen mögen und nutzen sie gerne, andere wiederum sehen dies als datenschutzrechtlichen Verstoß.
Aus diesem Grund hat Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar Facebook vorgeworfen, sie würden ihre Nutzer irreführen und fordert, die biometrischen Daten zu löschen.
Zwei Monate nach der Einführung dieser Funktion, die eigentlich nie komplett deaktiviert werden, sondern nur vor der Öffentlichkeit verborgen werden kann, behauptet Caspar, es entstehe dabei eine riesige Datenbank mit persönlichen Nutzerdaten, die gegen das deutsche Datenschutzrecht verstoße. Die einzige Möglichkeit, die Gesichtserkennung komplett zu umgehen, ist das soziale Netzwerk gar nicht zu benutzen.
Weiterhin wirft Caspar dem Unternehmen vor, der Nutzer besäße vorab keine Möglichkeit der Einwilligung oder Verweigerung des Dienstes. Deshalb sollte Facebook die Gesichtserkennung entweder entfernen oder verändern.
Facebook verteidigt seinen neuen Dienst und weist jegliche Vorwürfe von sich. Ihrer Meinung nach gäbe es keine rechtlichen Verstöße und ihre Nutzer würden die Gesichtserkennungsfunktion schätzen.

Die US-Börsenaufsicht SEC überprüft Facebook und Twitter wegen ihres Handels mit Firmenanteilen und könnte die Unternehmen in Zukunft zu mehr Transparenz zwingen.

Das Wall Street Journal berichtet, die SEC habe schriftlich mehr Informationen über den Aktienhandel der Unternehmen in Privatbesitz angefordert. Im Fokus stehen vor allem Fonds, die aufgesetzt wurden, um die Firmenanteile handeln zu können.
Zuletzt haben Internet-Plattformen wie Sharespost und Secondmarket verstärkt Firmenanteile von Facebook und Twitter gehandelt. Diese sind maßgeblich für die Bewertungen der Unternehmen verantwortlich. Die SEC könnte auch die Einhaltung einer Regel kontrollieren, nach der Privatkonzerne entweder maximal 499 Anteilseigner haben dürfen oder regelmäßig wichtige Finanzdaten veröffentlichen müssen.

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