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BOCHUM, GERMANY - JANUARY 23:  ThyssenKrupp CEO Ekkehard Schulz speaks during the annual shareholders meeting at the Ruhrcongress on January 23, 2009 in Bochum, Germany.ThyssenKrupp increased their sales 65 percent to 53 billion Euro in the business year 2008.  (Photo by Patrik Stollarz/Getty Images)

Der scheidende Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz soll in den Aufsichtsrat des Konzerns wechseln. Schulz soll das Amt als Vorstandsvorsitzender mit Ablauf der Hauptversammlung an den ehemaligen Siemens Manager Heinrich Hiesinger übergeben und von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung bei der am Freitag bevorstehenden Sitzung des Aufsichtsrats für das Kontrollgremium vorgeschlagen werden, berichteten Aufsichtsratskreise am Donnerstag und bestätigten damit einen Bericht der „Financial Times Deutschland“ (FTD). Der Manager solle als einfaches Mitglied in den Aufsichtsrat einziehen, hieß es. Ein Unternehmenssprecher wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.
Der 97-jährige Firmenpatriarch Berthold Beitz schlägt den scheidenden Vorstandschef Schulz für den Aufsichtsrat vor – und verstößt damit nicht einmal gegen den Corporate-Governance-Kodex, denn die Krupp-Stiftung ist mit einem Anteil von 25,33 Prozent wichtigste Großaktionärin des Konzerns. Wenn ein Großaktionär mehr als 25 Prozent der Anteile hält, dann dürfen Vorstände auf dessen Vorschlag direkt in das Kontrollgremium wechseln.
Damit ist die Wahl von Ekkehard Schulz in den Thyssen-Krupp-Aufsichtsrat bei der Hauptversammlung am 21. Januar so gut wie sicher.

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