Tag: Air France

PARIS - APRIL 16: Air France planes are seen on the tarmac of the Charles-de-Gaulle airport in Roissy on April 16, 2010 in Paris, France. Roissy Charles-de- Gaulle airport has been closed due to clouds of ash resulting from the eruption of the Eyjafjallajokull volcano in Iceland, that continues to disrupt air traffic across parts of Northern Europe for a second day, where flights have continued to be cancelled or delayed. (Photo by Pascal Le Segretain/Getty Images)

Die Europäische Kommission hat gegen elf Fluggesellschaften wegen Preisabsprachen im Luftfrachtgeschäft eine Gesamtstrafe von 799 Millionen Euro verhängt. Die Luftfahrtunternehmen sollen zwischen 1999 und 2006 ihr Vorgehen, insbesondere auf Preiszuschläge, wie den Kerosinzuschlag und später den Sicherheitszuschlag abgesprochen haben.

Die Deutsche Lufthansa bleibt straffrei. Sie profitiert von einer Art „Kronzeugenregelung“ da sie als erstes Unternehmen Informationen über das Kartell vorgelegt hatte.

Das höchste Bußgeld von 340 Millionen Euro entfällt auf Air France-KLM und British Airways muss 104 Millionen Euro zahlen. Die skandinavische Fluggesellschaft SAS erhielt mit gut 70 Millionen Euro eine um 50 Prozent erhöhte Strafe da sie schon einmal an einem Kartell im Luftfahrtsektor beteiligt gewesen sei, erklärte die Kommission.

Geldstrafen müssen zudem Air Canada, Cargolux, Cathay Pacific, Japan Airlines, die chilenische LAN, Qantas und Singapore Airlines zahlen. Die Ermittlungen gegen elf weitere Fluggesellschaften wurden eingestellt.

Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia rechtfertigte das vergleichsweise hohe Bußgeld: „Es ist bedauerlich, dass so viele große Fluggesellschaften ihre Preise zum Nachteil der europäischen Unternehmen und Verbraucher abgesprochen haben.“

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