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McDonald’s Deutschland hat zur Einhaltung der eigenen Richtlinien und Selbstverpflichtungen – der Compliance nun einen eigenen Verantwortlichen ernannt. Wie das Unternehmen mitteilt, ist der langjährige Chef-Justiziar Ulrich Bissinger nun Head of Compliance für McDonald’s in Deutschland und in der Division. Damit ist er zugleich zum Vice President befördert worden.

Neben seinen juristischen Aufgaben ist Ulrich Bissinger nun für die strategische Ausrichtung, die Umsetzung und Überwachung aller Maßnahmen zuständig. Einen wesentlicher Bestandteil der McDonald’s-Strategie ist ein CSR-Programm, das unter anderem auf nachhaltiges Wirtschaften abzielt und dabei beispielsweise auf mehr Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit setzt.

Ulrich Bissinger arbeitet seit 1986 für McDonald’s, baute unter anderem die Rechtsabteilung des Unternehmens auf und wurde 2002 zum Director Legal befördert. 2006 übernahm er zudem die rechtliche Verantwortung für sieben weitere europäische Länder.

Bei den Stuttgartern sei es gelungen, eine „nachhaltige Compliance-Kultur“ zu schaffen, sagte Ex-FBI-Chef  Freeh der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „In vielerlei Hinsicht hat das Management mehr getan, als nötig gewesen wäre, um die Auflagen zu erfüllen. Daimler will wirklich Weltmeister in Compliance werden.“

Als Teil eines gerichtlichen Vergleichs, mit dem Daimler einen Schmiergeld-Prozess in den USA vor zwei Jahren klärte, überwacht Freeh als sogenannter Monitor im Auftrag von Gericht und US-Börsenaufsicht SEC den Konzern.

 

Er untersucht, wie die Stuttgarter eine Kultur der Regelbefolgung aufbauen. „Die Beobachtung endet endgültig und vollständig im April 2013“, sagte Freeh. „Es gibt sogar die Möglichkeit, dass sie früher ausläuft, wenn der Monitor zu dem Schluss kommt, dass sie nicht länger nötig ist.“

Es gebe aber auch noch Schwächen, die aber in den vergangenen Jahren viel kleiner geworden seien. Freeh lobte insbesondere die Schaffung eines eigenen Vorstandsressorts für Recht und Integrität, das die frühere hessische Justizministerin und einstige Bundesverfassungsrichterin Christine Hohmann-Dennhardt seit gut einem Jahr aufbaut.

Daimler hatte sich in dem Vergleich mit der US-Justiz im Frühjahr 2010 schuldig bekannt, über zehn Jahre hinweg in mindestens 22 Ländern Regierungsbeamte bestochen zu haben, um an lukrative Aufträge zu kommen. Schmiergeld floss unter anderem in China, Russland, Ägypten, Griechenland oder der Türkei. Daimler zahlte dafür 185 Millionen Dollar Strafe.

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